Sicherheitsüberwürfe für mehr Sichtbarkeit
Auf Erstklässlerinnen und Erstklässler kommt beim Start in die Schulzeit meist sehr viel Neues zu. Sie treffen auf eine andere Umgebung, auf bislang unbekannte Kinder und der Tagesablauf ändert sich ebenfalls. Auch der tägliche Schulweg ist noch ungewohnt und führt oft durch turbulenten Straßenverkehr. Wenn jetzt auch noch die dunkle Jahreszeit beginnt, müssen sich die Kinder zudem häufig in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter auf dem Schulweg zurechtfinden. Um die Sicherheit der Jüngsten an der Grundschule in Altdorf zu erhöhen, kooperiert die AOK in Landshut auch in diesem Jahr mit der Landesverkehrswacht Bayern und stattet die Schulanfängerinnen und Schulanfänger mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. So wollen sie gemeinsam die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder verbessern.
Sehen und gesehen werden
Sind die Kleinen zu Fuß unterwegs, können andere Verkehrsteilnehmende sie leicht übersehen. Außerdem überblicken Kinder den Straßenverkehr in der Regel nicht hinreichend. Sie verhalten sich spontaner und impulsiver als Erwachsene und laufen schon einmal ohne Vorwarnung auf die Straße. „Die Sicherheitsüberwürfe tragen wesentlich dazu bei, den Schulweg – nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“ – sicherer zu machen“, so Robert Hekele, stellvertretender Direktor der AOK Landshut-Kelheim. Personen in dunkler Kleidung sind aus einem Fahrzeug heraus erst auf eine Entfernung von 25 Meter zu erkennen. Helle Kleidung erweitert die Sichtbarkeit bereits auf rund 50 Meter, mit Reflektoren steigt sie laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sogar auf bis zu 160 Meter. „Wir empfehlen, dass Kinder im Straßenverkehr generell die reflektierenden Sicherheitsüberwürfe tragen, nicht nur auf dem Weg zur Schule“, betont Ulrich Deser von der Verkehrswacht in Landshut.
Bereits seit sieben Jahren arbeitet die AOK Bayern eng mit der Landesverkehrswacht Bayern zusammen, um die Erstklässlerinnen und Erstklässler mit Sicherheitsüberwürfen im Straßenverkehr zu schützen. In diesem Schuljahr gehen sie bayernweit an rund 100.000 Schulanfängerinnen und -anfänger, seit Beginn der gemeinsamen Aktion waren es mehr als 750.000.
Im Internet: Landesverkehrswacht Bayern – Partner der AOK Bayern | AOK Bayern
(www.aok.de/pk/bayern/landesverkehrswacht-bayern/)
Bildunterschrift:
Von links nach rechts: Anna Moritz, Fachbetreuung Markt und Gesundheit der AOK Landshut-Kelheim; Robert Hekele, stellvertretender Direktor der AOK Landshut-Kelheim; Sabine Meyer, Konrektorin und Sicherheitsbeauftragte an der Schule; Christian Schießl, Schulamt Landshut; Ulrich Deser, Verkehrswacht Landshut; Renate Schuller, Rektorin der Grundschule Altdorf mit den Kindern der ersten Klassen
Bild: Lina Graml